200 Jahre für Köln: mit Tradition und Innovation in die Zukunft
Die Geschichte Kölns als Standort der gedruckten Medien ist seit den Anfängen des 17. Jahrhunderts mit der Historie des Verlages M. DuMont Schauberg eng verbunden.
1620 wird in Köln Bertram Hilden nachgewiesen, der eine Druckerei für Festschriften und Gebetbücher betrieb. Mit ihm beginnt die Geschichte unseres Hauses. Sein Sohn Peter druckt und verlegt die 'Relationes extraordinariae'.
1805 geht die "Kölnische Zeitung" in den Besitz von Marcus DuMont über. Insbesondere in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts war sie das angesehenste und mächtigste Blatt im damaligen Reich. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam sie nicht wieder auf den Markt.
1876 erscheint der "Kölner Stadt-Anzeiger" als lokale Entsprechung der überregionalen "Kölnischen Zeitung". Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges musste auch er sein Erscheinen einstellen und war erst wieder im Oktober 1949 nach Fortfall des Lizenzzwanges von Tageszeitungen der Allierten da. Er entwickelte sich nach hartem Wettbewerbskampf Ende der fünfziger Jahre zur führenden Zeitung der Region.
1964 erschien erstmals der "EXPRESS", der seinen Verbreitungsschwerpunkt in den Städten Köln, Düsseldorf und Bonn hat. Insbesondere in Köln, aber auch sonst im Rheinland konnte der "EXPRESS" die Monopolposition der Bild-Zeitung brechen und sich an die Spitze setzen.
Mit dem Erwerb der "Mitteldeutschen Zeitung" in Halle, die sich in Ansehen und Auflage als ein maßgebendes Blatt des deutschen Ostens entwickeln sollte, hatte M. DuMont Schauberg nach der Wende zum ersten Mal den Schritt über die angestammte Region hinaus getan.
MDS hält zudem 50 Prozent der Anteile und eine Stimme an der Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH (Frankfurter Rundschau) und ist mit 25 Prozent an der israelischen Ha'aretz-Gruppe, Tel Aviv, beteiligt. Zu MDS gehört seit Anfang 2009 das Presse- und Medienhaus Berlin (u.a. Berliner Zeitung, Berliner Kurier, Berliner Abendblatt und Hamburger Morgenpost), an dem der Heinen-Verlag mit 35 Prozent beteiligt ist.
Als einer der größten Zeitungsverlage in Deutschland hält MDS Beteiligungen an zahlreichen Anzeigenblättern, Hörfunksendern und Onlineunternehmen. Zu den nationalen Aktivitäten von MDS gehören der Bundesanzeiger Verlag, der DuMont Buchverlag sowie der DuMont Kalenderverlag.
